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Archive for April, 2006

Rückkehr nach Bintan

Categories: Singapore
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RoadDiesen Samstag war ich wieder auf Bintan, diesmal allerdings mit Lisa, Stefanie, Maike und Marei. Zuerst wollten wir zum Elephant Park, der um 10:00 aufmacht. Da wir allerdings schon um kurz nach 9 am Faehrenterminal waren und die Fahrt dorthin nur so 20min dauert waren wir schon frueher dort, was sich durchaus gelohnt hat. Der Weg dorthin war schon etwas abenteuerlicher als sonst, da irgendwann die Strasse nicht mehr geteert sondern "nur" noch rote Erde war. Der Park bestand aus einem Vorfuehrungsgelaende mit ein paar kleineren Gebaeuden und einem riesigen Areal aussenrum, bestehend aus Wiesen, kleinen Seen und Dschungel. Die Leute dort waren ziemlich nett, sie haben die Elefanten, die gerade gebadet hatten, zu uns hergebracht und wir durften eifrig Fotos schiessen. Die Elefanten durften in der Zeit, in der wir dort waren, auch frei auf der Wiese hinter den Gebaeuden rumlaufen, werden aber ueber Nacht (oder so) angekettet. http://static.flickr.com/46/133264828_247cbdbf84_m.jpgNach dem ersten Fotoshooting wollten wir dann auf den Elefanten reiten, was fuer ca. 10min 8S$ gekostet hat. Die Elefanten wurden dann fuer uns hergerichtet (Kopfbedeckung und Decke) und wir konnten von einer Plattform jeder auf "seinen eigenen" Elefanten steigen. Die Fuehrer, von denen immer einer mit auf dem Elefanten sass, haben dann mit uns eine kleine Tour gedreht und sind auch abgestiegen, um Bilder von uns zu machen. So ein Elefant ist zwar ziemlich hart, aber man spuert trotzdem, wie sich die Wirbelsaeule bewegt, wenn er laeuft. Nach unserer Runde war es dann fast 10 Uhr und die ersten (anderen, und deutlich an ihren Kleidern/Hueten erkennbaren) Touristen sind angekommen. Wir hingegen wollten die Elefantenshow nicht mehr sehen und haben uns auf den Weg zum Bintan Lagoon gemacht, einem 5Sterne Hotel mit Spa, Golf usw. Wir konnten auch problemlos durch die Lobby und das Hotelgelaende spazieren, so dreist, uns an den Pool zu legen, waren wir allerdings doch nicht, bei http://static.flickr.com/44/133265915_a70bd0d9bf_m.jpg5 Personen waere das wohl zu schnell aufgefallen (bei Einzelpersonen kann das sogar wirklich klappen). Der Strand hier war wieder superfein, allerdings war das Meer nicht ganz so http://static.flickr.com/46/133269335_d9ee92668c_m.jpgruhig wie am Mana Mana Strand von der Woche zuvor, sodass mit "ruhig im Wasser stehen/sitzen/liegen" nicht allzuviel war. Dafuer konnte man aber wunderbar sich in die Wellen stuerzen und sich von denen ein Stueck mittreiben lassen. Wie man am Bild rechts sieht hab ich auch (endlich) eine braune Faerbung angenommen und die gelegentlich Rotbraune abgelegt ;)
Hab gehoert, in Deutschland wirds jetzt auch so langsam waermer mit Sonne ;)
Die neuesten Bilder sind hier nach dem 2.Gecko zu finden.


Bintan

Categories: Singapore
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Am letzten Samstag sind wir nach Bintan, einer nahegelegenen indonesischen Insel, gefahren. FaehreWir waren anfangs Sander, Kim, Lisa, Stefanie und ich. Am Faehrenterminal haben wir uns die Tickets (50,20S$ Hin- und Rueckfahrt) geholt und wollten dann "ueber die Grenze" zur Faehre. Leider wurde Lisa aber aufgehalten, da sie keinen normalen Besucherstempel im Pass hatte und deswegen die "Greencard" (ist eben ein kleiner gruener Ausweis, die Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung) benoetigt haette (hatte sie aber noch nicht). Es hiess dann, dass nicht gewaehrleistet werden kann, dass sie, wenn sie Singapur verlaesst, dann auch wieder zurueck kann. Seltsamerweise wurde das bei Steffi nicht beanstandet, obwohl sie den gleichen Stempel und auch keine Greencard hatte. Aus diesem Grund sind die beiden dann in Singapur geblieben und nur Sander, Kim und ich haben uns auf den knapp einstuendigen Weg nach Bintan gemacht.
Dort wissen sie auch, wie man die Geldbeutel der Touristen leert:
- 18S$ fuer ein Einwochen-Visum
- 8S$ fuer das Busticket, ohne Bus kommt man nicht an den Strand…
- am Strand dann nochmals 10S$ fuer die Benutzung der Anlagen dort, Hotel- und Resortgaeste zahlen da nichts
Der Strand und das Wasser haben allerdings dann die gesamten Kosten relativiert: feiner, weisser Muschelsand, glasklares Wasser (ich konnte locker 25m weit rein laufen), Palmen und Sonne pur (noch extremer als in Singapur). Wer jetzt noch nicht neidisch geworden ist, der sei auf die Galerie verwiesen ;)
Im Wasser bin ich irgendwann auf 2 dunkle Fische gestossen, die nicht weggeschwommen sind. Nachdem sie imnmer wieder "drohend" vor mir rumgeschwommen sind hab ich mir gedacht, dass die 2 da irgendwo abgelaicht (oder Junge) haben muessen. Nachdem der eine mich dann auch 2x "gebissen" (insofern man das ueberhaupt so nennen kann bei einem so kleinen Fisch) hat habe ich sie dann in Ruhe gelassen.
An unserem Strand war auch die Strandbar/das Restaurant/das Resort "Mana Mana". In Kombination mit dem angenehmen Wetter und der chilligen Musik konnte man dort sehr gut entspannen (am Strand wir man (=non-locals) immer so schnell rot….)


Google Maps und ask.com

Categories: Web
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Google hat in den letzten Tagen irgendwann das hochaufloesende Kartenmaterial fuer Singapur nun auch fuer uns API-Nutzer bereitgestellt, so dass bei meiner eingebundenen Singapurkarte nun auch direkt ganz nah reingezoomt werden kann.
ask.com hat seinen Service nun auch verbessert, so kann man in Deutschland nun auch die Strassen einblenden, hier am Beispiel von Untergrombach


Abenteuer in Malaysia

Categories: Singapore
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Letzten Samstag (01.04.) war ich mit Jan und Kim (beide deutsch) in Johor Bahru (kurz JB), Malaysia. Wir haben den Bus dorthin genommen, an der Grenze kurz ausgestiegen, durch die Grenzkontrollstation Singapur durch, in den Bus rein, über die Brücke drüber, ausm Bus raus in die Grenzkontrollstation rein und fertig. Zuerst sind wir dann zur nächstgelegenen Shopping Mall gegangen und haben uns dort ne Karte besorgt. Als Ziel haben wir uns dann die nächste Shopping Mall mehr in Richtung Stadtmitte ausgesucht. Da wir ein paar negative Geschichten über die Taxifahrer gehört haben (lange Fahrten mit Umwegen….) haben wir uns zu Fuss auf den Weg dorthin gemacht. Dazu muss man sagen, dass der tatsächliche Weg nicht immer so einfach ist, wie man denkt. Gehwege gibt es in Malaysia nicht allzu viele, so dass wir meistens am Straßenrand (bzw. mittendrin) gelaufen sind. Leider war die Mall total verlassen und zugemüllt, obwohl sie von aussen eigentlich noch recht gut aussah….
Egal, weiter gings in Richtung Stadtmitte, wo wir kurz bei der Citibank Geld abgehoben haben und dann in der nächsten Mall gegessen haben. Danach haben wir uns für 1,5h getrennt und sind shoppen gegangen. Kleidungsstücke kann man dort, wenn man drauf achtet, relativ günstig kaufen. Ich habs aber bei einem lanärmeligen Shirt für umgerechnet 13€ belassen (ok, das war jetzt nicht ganz so billig, war aber auch in nem teureren Laden) und dazu noch Harry Potter 6.
Anschliessend gings in Richtung Meer, wobei wir einen kleinen Umweg genommen haben, um am Polo-Club vorbei auf nem kleinen Weg zu laufen. Wie sich hinterher herausgestellt hat war das allerdings Privatgelände, die Sicherheitskräft, die wir beim Verlassen des Geländes getroffen haben waren aber doch recht freundlich. Am Meer sind wir dann ins Duty-Free rein und haben uns nach der Fähre nach Singapur erkundigt, die es aber gar nicht gibt (nur nach Indonesien). Also mussten wir wieder mit dem Bus zurück, ca. 2km entfernt. Auf dem Weg zurück zur Grenzstation sind wir dann in den typischen süd-ost-asiatischen Regen geraten, genau dann als wir von jeglichen Unterstandsmöglichkeiten entfernt waren. Nach ein paar Minuten im Regen unter den Palmen sind wir dann doch noch losgezogen zum nächstnäheren Unterstand (waren eh schon total naß). Der Umstand, dass Kim eine helle Hose anhatte, die durch die Nässe recht durchsichtig wurde, schien bei der hiesigen männlichen Bevölkerung, die an uns mit dem Auto vorbeifuhr, regelrechte Euphorieschwankungen zu bewirken, wenn man das ständige Hupen und zurufen bedenkt ;)
Als es aufgehört hatte gab es das nächste Problem: es ging nicht mehr weiter. Wir waren auf der rechten Seite der Baustelle, die Grenzstation auf der linken Seite. Glücklicherweise (Kim sei dank?) haben uns die Bauarbeiter dann dort durch die Baustelle gelassen (siehe Bilder 1 und 2).
An der Grenzstation musste ich dann feststellen, dass mein Reisepass "leicht" nass geworden ist, da ich ihn in einer Hosentasche hatte. Glücklicherweise konnte man noch alles lesen und der malaysische Grenzbeamte fand es auch eher lustig ;)