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Abenteuer in Malaysia

Letzten Samstag (01.04.) war ich mit Jan und Kim (beide deutsch) in Johor Bahru (kurz JB), Malaysia. Wir haben den Bus dorthin genommen, an der Grenze kurz ausgestiegen, durch die Grenzkontrollstation Singapur durch, in den Bus rein, über die Brücke drüber, ausm Bus raus in die Grenzkontrollstation rein und fertig. Zuerst sind wir dann zur nächstgelegenen Shopping Mall gegangen und haben uns dort ne Karte besorgt. Als Ziel haben wir uns dann die nächste Shopping Mall mehr in Richtung Stadtmitte ausgesucht. Da wir ein paar negative Geschichten über die Taxifahrer gehört haben (lange Fahrten mit Umwegen….) haben wir uns zu Fuss auf den Weg dorthin gemacht. Dazu muss man sagen, dass der tatsächliche Weg nicht immer so einfach ist, wie man denkt. Gehwege gibt es in Malaysia nicht allzu viele, so dass wir meistens am Straßenrand (bzw. mittendrin) gelaufen sind. Leider war die Mall total verlassen und zugemüllt, obwohl sie von aussen eigentlich noch recht gut aussah….
Egal, weiter gings in Richtung Stadtmitte, wo wir kurz bei der Citibank Geld abgehoben haben und dann in der nächsten Mall gegessen haben. Danach haben wir uns für 1,5h getrennt und sind shoppen gegangen. Kleidungsstücke kann man dort, wenn man drauf achtet, relativ günstig kaufen. Ich habs aber bei einem lanärmeligen Shirt für umgerechnet 13€ belassen (ok, das war jetzt nicht ganz so billig, war aber auch in nem teureren Laden) und dazu noch Harry Potter 6.
Anschliessend gings in Richtung Meer, wobei wir einen kleinen Umweg genommen haben, um am Polo-Club vorbei auf nem kleinen Weg zu laufen. Wie sich hinterher herausgestellt hat war das allerdings Privatgelände, die Sicherheitskräft, die wir beim Verlassen des Geländes getroffen haben waren aber doch recht freundlich. Am Meer sind wir dann ins Duty-Free rein und haben uns nach der Fähre nach Singapur erkundigt, die es aber gar nicht gibt (nur nach Indonesien). Also mussten wir wieder mit dem Bus zurück, ca. 2km entfernt. Auf dem Weg zurück zur Grenzstation sind wir dann in den typischen süd-ost-asiatischen Regen geraten, genau dann als wir von jeglichen Unterstandsmöglichkeiten entfernt waren. Nach ein paar Minuten im Regen unter den Palmen sind wir dann doch noch losgezogen zum nächstnäheren Unterstand (waren eh schon total naß). Der Umstand, dass Kim eine helle Hose anhatte, die durch die Nässe recht durchsichtig wurde, schien bei der hiesigen männlichen Bevölkerung, die an uns mit dem Auto vorbeifuhr, regelrechte Euphorieschwankungen zu bewirken, wenn man das ständige Hupen und zurufen bedenkt ;)
Als es aufgehört hatte gab es das nächste Problem: es ging nicht mehr weiter. Wir waren auf der rechten Seite der Baustelle, die Grenzstation auf der linken Seite. Glücklicherweise (Kim sei dank?) haben uns die Bauarbeiter dann dort durch die Baustelle gelassen (siehe Bilder 1 und 2).
An der Grenzstation musste ich dann feststellen, dass mein Reisepass "leicht" nass geworden ist, da ich ihn in einer Hosentasche hatte. Glücklicherweise konnte man noch alles lesen und der malaysische Grenzbeamte fand es auch eher lustig ;)

 
Comments

Ach was ein Glück dass ihr eure Kim dabei hattet…

Auf deinen Reisepass musst du 1000%ig aufpassen
sonst wird das Wiedersehen mit mir
mit vielen Schwierigkeiten verbunden sein
Semmy

Da passt man mal nicht auf Dich auf und schon geht alles schief…

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